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ZIELE
Das Länderprojekt in Nordrhein-Westfalen, als Programmelement konzipiert, orientiert sich an den Zielen und Inhalten des BLK-Modellprogramms FÖRMIG.

Es bezieht sich auf

Dabei sollen drei Schnittstellen, der Übergang

in Bezug auf den bildungsbiografischen Verlauf und die Kooperation mit strategischen Partnern und Kooperationspartnern in den Basiseinheiten in den Blick genommen werden.

Für das mit dem Projekt angestrebte Ziel der besseren Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist Sprachförderung das zentrale Instrument.

In zahlreichen wissenschaftlichen Studien ist darauf hingewiesen worden, dass Sprachförderung ganzheitlich angelegt sein und eine Vielfalt von Zugängen zur Förderung in den Blick nehmen muss.

In dem BLK-Projekt in NRW wird davon ausgegangen, dass sich Sprachförderung an Alter, Sozialraum, kulturellem Hintergrund bzw. der Lebenswelt der Heranwachsenden orientieren soll. Sprachanlässe und Sprechsituationen sind in ihren jeweiligen Kontexten zu erfassen. Dies ist in besonderem Maße bei einer Verknüpfung von Sprachförderung mit interkulturellen Ansätzen der Fall. Wesentlich sind eine sozialräumliche Orientierung unter Einbindung der Familien, der örtlich vorhandenen Ressourcen aus Schule und Jugendhilfe, Bibliotheken, Stadtteilzentren, Migrantenselbstorganisationen (z.B. Elternvereine) und weiterer lokaler Unterstützungssysteme wie die Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA). In NRW gibt es mittlerweile 27 Einrichtungen der RAA.

Die Partner in den Basiseinheiten entwickeln und erproben unterschiedliche Diagnose- und Förderansätze im Bereich von Sprachförderung und sozialer Integration. Das Programmelement setzt an diesen Ansätzen an und nutzt sie, um Wirkungen und Effekte der unterschiedlichen Strategien zu erfassen und Instrumente einer Qualitätskontrolle zu erproben. Es sollen Kriterien für eine Abstimmung der Sprachförderung über die verschiedenen Lebensaltersstufen der jungen Menschen entwickelt werden. Die jeweiligen Förderansätze müssen die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in den Blick nehmen; gleichzeitig sollen sie aufeinander aufbauen, Übergänge ermöglichen und so miteinander verknüpft sein, dass eine Kontinuität der sprachlichen und interkulturellen Förderung möglich wird.



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