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Sprachliche Potenziale ermitteln, Sprachkompetenzen ausbauen und gezielt fördern!
Mit FÖRMIG ist NRW auf einem guten Weg!
Das fünfjährige Modellprogramm "Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (FÖRMIG)" der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) startete am 1. September 2004 und konnte zehn Bundesländer zur Teilnahme gewinnen. Das Institut für International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg hat als Programmträger die wissenschaftliche Begleitung übernommen. FÖRMIG unterstützt die die Bundesländer bei der Entwicklung und Evaluierung innovativer Ansätze zur sprachlichen Bildung und zur Optimierung ihrer bestehenden Förderkonzepte.
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Im Mittelpunkt des BLK-Programms steht die sprachliche Bildung und Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, im engeren Sinne die Förderung der Fähigkeit zur Kommunikation, zum situationsadäquaten schriftlichen wie mündlichen Ausdruck. Berücksichtigt werden unter anderem die Verzahnung von schulischen und außerschulischen Tätigkeitsfeldern, die Übergänge im Erziehungs- und Bildungswesen, die Fortbildung des pädagogischen Personals, der Aufbau regionaler und überregionaler Netzwerke und die Entwicklung einer Evaluationskultur.
Das Länderprojekt in Nordrhein-Westfalen, als Programmelement konzipiert, orientiert sich an den Zielen und Inhalten des BLK-Modellprogramms FÖRMIG. Ausgehend von der Vorstellung einer an den Lebensaltersstufen der Heranwachsenden orientierten Sprachförderung ist das Vorhaben in vier an den Schnittstellen im Bildungswesen ansetzende Schwerpunkte unterteilt. Es bezieht sich auf die Sprachstandsfeststellung, die durchgängige Sprachförderung und die Berufsbildungsübergänge in den Beruf.
Bis zum Schuljahresbeginn 2005/2006 konnten nahezu 50 federführende Institutionen für die Teilnahme an dem Programmelement NRW gewonnen werden. Zum Ende des Jahres 2005 zeichnet sich ab, dass - die Institutionen des Aufstockungsprojekts zugerechnet - über 75 Institutionen in den Basiseinheiten die Federführung übernehmen werden.
Die Kindertagesstätten und allgemein- und berufsbildenden Schulen operieren zumeist in einem weit verzweigten Kooperationsnetz aus Institutionen, Organisationen, Initiativen und Vereinen. Insofern handelt es sich in Nordrhein-Westfalen um ein Projekt, an welchem Hunderte von Kooperationspartnern aus den Bereichen Schule, Jugendhilfe, Familie, Migration, Wirtschaft, (Berufs-) Bildung und Wissenschaft beteiligt sind.
Diese Veranstaltung lädt Lehrer/innen, Erzieher/innen und alle weiteren pädagogischen Fachkräfte aus offenen Ganztagsschulen im Primarbereich ein, sich gemeinsam mit Theorie und Praxis der Sprachförderung von Schülerinnen und Schülern zu befassen.
(Geschlossener TeilnehmerInnenkreis!)
Kontakt und Rückfragen: Gaby Petry, Projektkoordination Lernen für den GanzTag
Fon: 0 29 21/68 32 gaby.petry@mail.lfs.nrw.de
Dr. Julian Lüddecke, Projektkoordination FÖRMIG-Hauptstelle RAA
Fon: 02 01/8 32 83 lueddecke.hauptstelle@raa.de
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Orient und Okzident im Dialog |